§11 Mitgliederversammlung

Harzklub Zweigverein Braunlage

 

 

 

 

  • § 11

 

  1. Aufgaben:

 

Aufgaben der Mitgliederversammlung sind:

 

  1. Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und der Fachwarte;
  2. Entgegennahme des Kassenberichts;
  3. Entlastung des Vorstands;
  4. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages;
  5. Wahl des Vorstandes, der Mitglieder des erweiterten Vorstandes und der Kassenprüfer;
  6. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;
  7. Festlegung der Richtlinien für die Arbeit des Vereins;
  8. Satzungsänderungen;
  9. Ernennung von Ehrenmitgliedern und andere Ehrungen;

 

  1. Einberufung der Tagesordnung:

 

Die Einberufung der Mitgliederversammlung, die einmal im Jahr als Jahreshauptversammlung durchzuführen ist, erfolgt durch den Vorsitzenden innerhalb von drei Monaten nach Jahresschluß. Die Erinberufung erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem vorgesehenen Termin durch Rundschreiben. Darin müssen Ort, Zeit und Tagesordnung für die Versammlung genannt sein. Die Tagesordnung muß enthalten:

 

  1. Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Jahreshauptversammlung;
  2. Jahresbericht des Vorstandes und des Schatzmeisters;
  3. Bericht der Kassenprüfer;
  4. Entlastung des Vorstandes;
  5. Neuwahl oder Ergänzungswahl zum Vorstand und zum erweiterten Vorstand;
  6. Genehmigung des Haushaltsvoranschlages;
  7. Wahl von zwei Kassenprüfern;
  8. Verschiedenes;

 

Anträge von Mitgliedern zur Jahreshauptversammlung sind mindestens eine Woche vor dem Termin schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen.

 

Eine außerordentliche Mitgleiderversammlung muß innerhalb von vier Wochen einberufen werden, wenn sie von mindestens 30 Mitgliedern schriftlich beim Vorsitzenden beantragt wird.

 

  1. Leitung und Beschlußfähigkeit:

 

Die Mitgleiderversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Sind beide verhindert, wählt die Versammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.

 

Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig undabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder, wenn die Einladung ordnungsgemäß erfolgt ist.

 

  1. Stimmrecht und Beschlußfassung:

 

In der Mitgliederversammlung haben die über 16 Jahre alten anwesenden Mitglieder sowie die berechtigten Vertreter der Organmitglieder Stimmrecht. Zur Beschlußfassung ist eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden der Versammlung.

 

Eine 2/3-Mehrheit der abgegeben Stimmen ist erforderlich bei Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

 

Abstimmungen erfolgen durch Handzeichen, es sei denn, daß die Mehrheit der anwesenden Mitglieder schriftliche Abstimmung beantragt.

 

  1. Wahlen:

 

Die Wahl der Mitgleider des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und deren Stellvertreter erfolgt durch Handzeichen. Schriftliche Wahl ist erforderlich, wenn dies aus der Versammlung beantragt wird oder wenn mehrere Mitgleider benannt werden und diese sich zur Wahl bereit erklären.

Wahlberechtigt ist jedes erschienene ordentliche oder jugendliche Mitglied, das das 16. Lebensjahr vollendet hat. Mitglieder, die noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, dürfen jedoch weder zu Vorstandsmitgliedern noch zu Kassenprüfern gewählt werden. Jedes andere Amt im Verein darf auch von jugendlichen Mitgliedern wahrgenommen werden, die zwar das 16., nicht aber das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

Zur Wahl des Vorsitzenden und seines Stellvertreters ist mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, so ist ein zweiter Wahlgang zwischen den Berwerbern mit der höchsten Stimmenzahl durchzuführen. Gewählt ist, wer die höchste Stimmenzahl erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

 

Zur Wahl aller weiteren Mitglieder genügt eine einfache Stimmenmehrheit.

 

Die Wahl der Kassenprüfer erfolgt durch Handzeichen. Es können nur Mitglieder gewählt werden, die kein Vorstandsamt bekleiden. Sie dürfen das Amt höchstens zwei Jahre lang ausüben. Nach Ablauf von zwei Jahren sind andere Mitglieder zu wählen.

 

  1. Niederschrift:

 

Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.